Autor: Marco Petig
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Mittwoch, den 08. Februar 2012 um 10:57 Uhr
Treffen der Selbsthilfegruppe „Krisen rund um die Geburt"
Depressionen vor und nach der Geburt
Schwangerschaft und Geburt sind in der Regel mit angenehmen Gefühlen verbunden: Neugier, Erwartung, Freude. Es gibt jedoch Frauen, die sich weniger/nicht über die Schwangerschaft und das Kind freuen, sondern in eine Depression verfallen. Davon sind in Deutschland jährlich ungefähr 100.00 Frauen betroffen. Scham, Schuldgefühle und die Angst vor Unverständnis führen oftmals dazu, dass sich die Betroffenen zurückziehen und versuchen, eine glückliche Fassade aufrecht zu erhalten.
Eine Selbsthilfegruppe kann zwar keine professionelle Behandlung ersetzen, bietet aber diesen Schwangeren und/oder Müttern die Möglichkeit, sich mit anderen Menschen in der gleichen Situation auszutauschen. Die Gruppe bietet Unterstützung und sozialen Rückhalt, da sich hier Menschen begegnen, welche die gleichen Gefühle teilen. Bei Bedarf kann bei der Suche nach Therapeuten und anderen Hilfsangeboten unterstützt werden.
Am 15. Februar findet das nächste Treffen der Selbsthilfegruppe „Krisen rund um die Geburt" statt. Treffpunkt ist um 16.00 Uhr das Bürgerzentrum in der Großen Gartenstraße 42a. Betroffene und Angehörige sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos.
Weitere Informationen:
Selbsthilfekontaktstelle der Caritas unter
Telefon:
Mail:
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