Autor: Marco Petig
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Donnerstag, den 21. August 2008 um 20:49 Uhr
Daumendrücken für Martina Willing in Peking
Bevor sich die Brandenburgerin Martina Willing (SG Stahl Brandenburg) auf den Weg zu den Paralympics nach Peking begibt, hat Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann die erfolgreiche Sportlerin zu einem Gespräch ins Rathaus eingeladen, um ihr die besten Wünsche der Brandenburgerinnen und Brandenburger für die bevorstehenden Wettkämpfe in Chinas Hauptstadt zu übermitteln.
Eine Geschichte ist immer so gut, wie ihre Botschaft und die Botschaft von Martina Willings Geschichte lautet: Eine Veränderung ist nur eine Veränderung und nicht das Ende. Menschen wie Martina Willing sind Künstler der Umstellung, sie besitzen eine besondere Kraft, mit der sie Tiefschläge annehmen und in neue Energie verwandeln, beschrieb die Süddeutsche Zeitung Martina Willing. 2004 bei den Paralympics in Athen konnte Martina Willing beim Kugelstoßen die Bronzemedaille erringen. Die Sportlerin geht dieses Jahr kämpferisch in die Olympische Spiele. Ihr Ziele setzte Willing verhalten an, sie verspricht sich beim Diskuswerfen keine große Chancen aus. „Die Konkurrenz ist zu stark“, verriet Willing. Gold verspricht sie sich beim Sperrwertwurf. Neben dem Diskuswerfen und dem Sperrweitwurf wird sie ihre dritte Sportart dem Kugelstoßen unter Beweis stellen.
Seit Juni hat Willing zusammen mit ihren Unterstützer, Betreuern (Heiko Kinas, Manfred Gämris und Wilfried Melzer) sowie einem Arzt- und Physiotherapeut für die Paralympics in Peking hart daraufhin gearbeitet. Am kommenden Sonntag geht es über München nach Peking, um für die ersten Wettkämpfe am 08. September sich vorzubereiten. Am 15. September hat die mehrfache erfolgreiche Sportlerin ihren letzten Wettkampf in Sperrwerfen.