Unser Tanz für Oslo: Flashmob-Dance beim Eurovision Song Contest
Am Samstagabend fand in Oslo (Norwegen) das Finale des Eurovision Song Contest statt, wo Deutschland, vertreten durch die 19-Jährige Lena Meyer-Landrut, den Sieg für sich verbuchen durfte. Die Abiturientin hat geschafft, was viele bis zuletzt für unmöglich gehalten haben: Die 19-Jährige hat am Samstagabend den Eurovision Song Contest in Oslo gewonnen. Und das sogar mit deutlichem Abstand: 76 Punkte trennten Lena schließlich von der Türkei, die vor Rumänien, Dänemark und Aserbaidschan den zweiten Platz belegte. Mit insgesamt 264 Zählern hat Lena mehr Punkte gesammelt, als alle anderen deutschen Teilnehmer in den vergangenen sechs Jahren zusammen. Dabei sah zuerst alles nach einem Start-Ziel-Sieg für Dänemark aus.
Während beim Eurovision Song Contest die Stimmen gezählt wurden, sendete das norwegische Fernsehen Bilder aus Düsseldorf, Hannover und Hamburg, wo Hunderte Menschen den weltgrößten Tanz, den "Eurovision Flashmob Dance", tanzten. Aber auch die anderen Teilnehmerländer hatten sich am Tanz beteiligt – nur wurden einige Szenen vorproduziert und dann gesendet, wie ein Moderator der ARD in Hamburg betätigte.
Video: YouTube / NRK
Spontan sollte er sein. Und natürlich live. So gesehen ist der Flashmob Dance, den die TV-Zuschauer am Samstagabend sahen, nicht lupenrein. Unter einem Flashmob versteht man ja normalerweise eine Gruppe von Menschen, die plötzlich an einem öffentlichen Ort etwas Unerwartetes tut, um danach genauso plötzlich wieder zu verschwinden. So wie in Hamburg. Trotzdem fand der „Unser Tanz für Oslo“ einen Riesen Anklang bei den Zuschauern.