Autor: Marco Petig
|
Dienstag, den 01. September 2009 um 16:35 Uhr
LINKE: „Für ein friedliches Miteinander der Völker“
70 Jahre nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges . LINKE mahnt an
Mit einem Informationsstand der LINKEN in Brandenburg an der Havel machten sie auf den heutigen Jahrestag, wo das damalige Deutschland mit dem Überfall auf Polen, den Zweiten Weltkrieg herbeirief, gemahnt. Dazu erklärte die LINKE: „70 Jahre nach dem Beginn des zweiten von Deutschland angezettelten Weltkrieges sind Kriege und bewaffnete Konflikte allgegenwärtig. Allein im neunten Jahr des Afghanistan-Krieges sind über 1.000 getötete Zivilisten seit Anfang des Jahres zu beklagen. Die internationalen Truppen verzeichnen die verlustreichsten Monate seit 2001. Noch immer werden unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung Menschenrechte massiv und permanent verletzt.“
Dies war für DIE LINKE Anlass am heutigen Weltfriedenstag die Bürgerinnen und Bürger zu den von ihr vertretenen Positionen zu informieren. Bundestagskandidatin Diana Golze und Landtagskandidat René Kretzschmar erinnerten die Zuhörer daran, dass die Bundeswehr heute wieder an Kriegseinsätzen teilnimmt und Krieg anscheinend wieder ein Mittel der deutschen Außenpolitik ist.
Bundestagskandidatin Diana Golze: "Krieg ist stets inhuman und die gravierendste Menschenrechtsverletzung überhaupt. Krieg heizt den Terror an, den er zu bekämpfen vorgibt. Frieden kann man nicht herbeibomben." DIE LINKE fordert ein Ende der deutschen Beteiligung an NATO-Kriegen und den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. „Als symbolisches Zeichen für den Frieden stiegen zum Abschluss der Reden Tauben in den Himmel." Bereits am Vormittag hatten Diana Golze und René Kretzschmar der Toten mit einer Kranzniederlegung am Ehrenmal auf dem Nicolaiplatz gedacht.