Autor: Marco Petig
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Sonntag, den 21. Juni 2009 um 17:51 Uhr
Kretzschmar zum Austritt von Birgit Hübner aus der Partei DIE LINKE
Mit Überraschung hat der Stadtverbandsvorsitzende René Kretzschmar den Austritt der Beigeordneten Birgit Hübner aus der Partei DIE LINKE zur Kenntnis genommen. Als Begründung seien dafür „Differenzen zwischen der Fraktion und der Beigeordneten“ heranzuziehen, findet Kretzschmar „abenteuerlich“. Kretzschmar weiter: „Unsere Partei und die Fraktion setzen die Politik um, die sie im Wahlprogramm zur letzten Kommunalwahl formuliert haben. Darüber gab und gibt es einen breiten innerparteilichen Konsens“.
„In den letzten Monaten gab es unterschiedliche inhaltliche Differenzen zwischen der Partei und ihrer bisherigen Beigeordneten. Das ist aber in der Politik das Normalste von der Welt. Deshalb ist es als Begründung für einen derartigen Schritt ebenfalls nicht tauglich. Ich hätte mir gewünscht, dass Birgit Hübner, wenn sie derartige Überlegungen hatte, das Gespräch mit dem Vorstand oder anderen Gremien gesucht hätte. Dem war nicht so. Demzufolge bleibt nur ihren Schritt zur Kenntnis zu nehmen“, betont der Stadtverbandsvorsitzende.
DIE LINKE wird sich auch in der kommenden Zeit mit den „inhaltlichen Problemen in der Stadtpolitik auseinandersetzen“. Dazu gehört als oberste Prämisse ein „Eintreten für mehr soziale Gerechtigkeit in der Stadt“. „Unsere Wählerinnen und Wähler haben uns gewählt um ihre Anliegen zu vertreten und nicht um irgendwelche persönlichen Befindlichkeiten auszufechten“, so Kretzschmar abschließend.