Autor: Marco Petig
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Montag, den 23. August 2010 um 13:50 Uhr
Schwielowsee: Vermisster Sportbootfahrer leblos geborgen
Ein Zeuge, der gestern Vormittag mit seinem Segelboot auf dem Schwielowsee unterwegs war, bemerkte im Wasser eine leblose Person und rief daraufhin die Polizei
Die Person wurde durch Kollegen der Wasserschutzpolizei geborgen. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich bei dem Verstorbenen, um den 67-jährigen Sachsen-Anhaltiner, der seit vergangenem Donnerstag nach einem Badeunfall vermisst wurde. Umfangreiche Suchmaßnahmen, auch unter Einsatz eines Polizeihubschraubers und Tauchern der Feuerwehr, führten letzte Woche nicht zu seinem Auffinden. Ein Fremdverschulden kann derzeit ausgeschlossen werden.
Am letzten Freitag wurde durch den Betreiber einer Steganlage zwischen der Flottstelle Ferch und dem Strandbad Ferch der Brandenburger Rettungsleitstelle Mittag des Vortages gemeldet, dass ein Sportbootbesitzer von seinem Boot, ca. 200 m vom Ufer entfernt, ins Wasser gesprungen sei und nach einigen Schwimmrunden nicht mehr aufgetauchte. Der Melder hatte dieses jedoch nicht Selbst gesehen, sondern den Sachverhalt von einem ihm unbekannten Zeugen mitgeteilt bekommen. Die sofort eingesetzte Wasserschutzpolizei des Schutzbereiches Potsdam, sowie mehrere Feuerwehren kamen zum Einsatz. Tatsächlich wurde im nahen Schilfgürtel ein herrenloses Sportboot aufgefunden, welches auf einen 67-Jährigen Mann aus Sachsen-Anhalt zugelassen ist. Taucher der Feuerwehr sowie ein Polizeihubschrauber suchten den mutmaßlichen Unfallbereich ab, konnten aber bis zum Abend den 67-Jährigen nicht auffinden. Zwischenzeitlich hat die Ehefrau des Mannes eine Vermisstenanzeige erstattet. Erste Untersuchungen der Kriminalpolizei ergaben keine Anzeichen auf ein Fremdverschulden.