Autor: Susanne Heide, Katherina Lüdicke, Sebastian Mohnke, Ronny Walter
|
Mittwoch, den 26. Mai 2010 um 23:01 Uhr
Das Engagement und die Wissbegierigkeit der Jugendlichen war, durchaus zu bemerken
Der Saal des altstädtischen Rathauses war bis unters Dach gefüllt
Offensichtlich hat man seitens der SVV nicht damit gerechnet, dass so viele Gäste der SVV beiwohnen wollten. Mit den Worten: „Wer keinen Sitzplatz hat, muss diesen Saal leider verlassen“, wurde man abgespeist. Infolge dessen haben sich die Jugendlichen also um Sitzplätze gekümmert. Da nicht genügend Bestuhlung vorhanden war, setzten sich die Jugendlichen einfach auf den Fußboden. Es wurden dann eigenständig Wechsel der Plätze vorgenommen, so dass alle auch etwas von der SVV mitbekommen konnten, denn ein großer Rest stand noch vor dem Rathaus.
Als nach einer langen Redezeit endlich der Tagesordnungspunkt 11.5 „Beschlussantrag zur Jugendkulturfabrik (JuKuFa) / Haus der Offiziere (HdO)“ an der Reihe war, war es auch schon fast wieder vorbei damit. Die Partei „Die LINKE“ zog ihren Antrag zurück, mit der Begründung, dass der Jugendhilfeausschuss nicht übergangen werden solle. Dieser tagte am Dienstag und kam zu dem Ergebnis, dass es eine Zahlung geben wird, damit das HdO „erstmal überlebt“. Die Vorsitzende der SVV, Frau Dr. Lieselotte Martius, wollte diesen Tagesordnungspunkt offensichtlich sehr schnell vom Tisch haben. Da es aber noch Wortmeldungen gab, musste diesen auch Gehör verschafft werden. Frau Dr. Lieselotte Martius schloss den Tagesordnungspunkt. Wertend fügte sie hinzu, dass eine Annäherung beiderseits passiert sei, aber dennoch der Geschäftsführer der JuKuFa „Butter bei die Fische“ bringen müsse und auch mitarbeiten solle.
Unsere Meinung dazu ist: Dies ist ein Akt der Unmöglichkeit. Als neutrale Vorsitzende ist es, in unseren Augen, untragbar, solch einen wertenden, wir würden sogar sagen, angreifenden Kommentar auszusprechen. Unser Fazit der ganzen Sache ist, die JuKuFa und das HdO sollen am langen Arm verhungern. Offensichtlich wird mit dem HdO und der JuKuFa genauso verfahren, wie mit den alten Bäumen in Brandenburg: Um sich Arbeit zu sparen, wartet man auf den natürlichen Tod. Hier wurde wieder ganz große Politik betrieben.
von
Susanne Heide, Katherina Lüdicke, Sebastian Mohnke, Ronny Walter
Mehr bei Havelstadt.de