Autor: Marco Petig
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Montag, den 31. Mai 2010 um 15:03 Uhr
Brandenburgs 15. Pflegestützpunkt eröffnet
Zur Stunde wird in Brandenburg an der Havel von Sozialstaatssekretär Prof. Dr. Wolfgang Schroeder ein weiterer Pflegestützpunkt eröffnet
In seiner Eröffnungsrede sagte er: „Hier gibt es wohnortnah und unabhängig alle Informationen zur Pflege. Das ist bürgerfreundlich und unterstützt Pflegebedürftige und Angehörige in einer schwierigen Lebenssituation“. Der neue Stützpunkt ist im Gebäude der Stadtverwaltung in der Wiener Straße 1 und eine Außenstelle im „Haus der Begegnung“ in der Jacobstraße 12 eingerichtet. Träger sind die Stadt Brandenburg an der Havel und die AOK Berlin-Brandenburg.
Wolfgang Schroeder: „Immer mehr Menschen werden in den kommenden Jahren pflegebedürftig. Daher wächst die Bedeutung von Beratungs- und Hilfsangeboten für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen. Pflegestützpunkte ermöglichen einen schnellen Überblick über die vorhandenen sozialen, pflegerischen und gesundheitlichen Unterstützungsmöglichkeiten in der Umgebung.“ Bislang einzigartig im Land Brandenburg sei ein Pflegestützpunkt mit Außenstelle. „Damit wird in der Stadt Brandenburg konsequent eine flächendeckende Versorgung angestrebt“, lobte Schroeder.
Die wohnortnahen Stützpunkte sind ein Kernstück der Pflegereform. Ihre Angebote helfen zum Beispiel bei der Suche nach einem Pflegeheim oder nach der passenden Kombination von Hilfe und Unterstützung, damit Pflegebedürftige möglichst lange in häuslicher Umgebung bleiben können. Im Stützpunkt sind alle Einrichtungen vertreten, die für die Beratung älterer und pflegebedürftiger Personen Verantwortung tragen: Kassen, kommunale Altenhilfestrukturen und Sozialhilfeträger.
Bisher wurden 14 Stützpunkte in Eberswalde, Erkner, Eisenhüttenstadt, Neuruppin, Oranienburg, Werder, Lübben, Senftenberg, Luckenwalde, Potsdam, Forst, Herzberg, Schwedt und Cottbus eröffnet. Der nächste Pflegestützpunkt wird im Sommer in Perleberg die Arbeit aufnehmen.