Autor: Marco Petig |
Samstag, den 04. September 2010 um 09:57 Uhr KulturSichtweisen vom Künstler A. Buchberger
A. Buchberger wurde 1958 bei Bielefeld / Ostwefalen geboren, nach der mittleren Reife erfolgte eine Berufsausbildung zum Speditionskaufmann und berufsbegleitend ein fachspezifisches Fernstudium mit Magisterabschluss - Ausstellung im Brandenburger Sorat Hotel
Ende der 1980 Jahre sind aus privaten Gründen, mit kürzeren Aufenthalten in Kanada, einige Plastiken aus Holz bzw. Edelstahl entworfen und umgesetzt wurden. Seit 1989 entstanden immer wieder grafische Darstellungen, die bis heute immer wieder mal vom Künstler umgesetzt werden. Er selbst bezeichnet diese Arbeiten als "Bürokunst", da sie ihren endgültigen Platz vielfach in Arztpraxen, Anwaltskanzleien, Notariaten oder öffentlichen Gebäuden gefunden haben. Mit der Wende aus beruflichen und privaten Gründen entschied er sich eine weitere Ausrichtung in die neuen Bundesländer und den ehemaligen „Ostblock“. Bedingt durch die berufliche Anspannung entstanden zwischen Anfang der 1990 Jahre und Anfang 2000 nur relativ wenige Arbeiten in unterschiedlichen Techniken, diese waren im Wesentlichen durch die politischen Entwicklungen und persönliche Erlebnisse geprägt. In dieser Zeit gab es Ausstellungen in Berlin, Neuruppin, Danzig, Krakau und Breslau sowie in Sete und Aix-en-Provence. Im Jahre 2002 erfolgt ein tief greifender sehr persönlicher Einschnitt in das Leben des Künstlers, bedingt durch Verlust von seiner geschiedenen Frau in kurzer Zeitfolge, entstand ein sehr persönliches Bild – ein Selbstporträt am Grab seiner Frau. Dieses Bild ist im Gegensatz zu den anderen Werken „nicht verkäuflich“, wie er betonte. In den folgenden Jahren Reduzierung des beruflichen Engagements im Transportwesen und Verlagerung des persönlichen Lebensmittelpunktes nach Nordpolen – sein derzeitiger Wohnort. Hier entstanden eine Vielzahl von Arbeiten - insbesondere der aktuellen Ausstellung, die in ganz unterschiedlichen Techniken gehalten sind - aber sich auch mit den verschiedenen Themen auseinandersetzen, geprägt von tagesaktuellen Ereignissen bis hin zu tief greifenden persönlichen Eindrücken. Die Jahre ab 2003 sind die produktivsten Schaffensphasen - eine Zusammenfassung verschiedener Techniken und Themenbereichen. De aktuelle Ausstellung zeigt einen Überblick aus dieser Zeit und zeigt die vielfältigen Facetten des künstlerischen Schaffens und Ausdrucksformen auf. Selbst sieht der Künstler sich als "Handwerker" und hat bei seinen Arbeiten nicht den kommerziellen Geschmack im Focus, sondern sucht bei seinen Arbeiten Erholung, Entspannung und die Möglichkeit zur Verarbeitung persönlicher Eindrücke und Erlebnisse. Die neuesten Arbeiten sind geprägt von der Vielfältigkeit der Landschaften und Menschen in Nordpolen und den aktuellen Tagesereignissen. Diese werden demnächst in Berlin ausgestellt werden. Die Ausstellung findet in der Zeit vom 03.09. bis 29.11.2010 im Brandenburger Sorat Hotel, Altstädtischer Markt in 14770 Brandenburg an der Havel statt.
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