| Kultur | | Autor: Kotofeij K. Bajun, Preußischer Landbote | | Freitag, den 25. Mai 2012 um 23:03 Uhr | Bodo Henke vergöttlicht das Weib Bodo Henke Würde der griechische Gott Pan dieser Tage die Brennabor-Kunsthalle besuchen, dann wäre er wohl vor Freude außer sich. Denn hier stellt seit Freitag, dem 25. Mai ein Künstler aus, der etwas sehr, sehr selten Gewordenes besitzt – die Seele eines Satyrs, eines Fauns, jenes lebensfrohen und lustvollen Mischwesens, das einst bocksfüßig und fröhlich blökend die attischen Wälder durchstreifte und keiner hübschen Nymphe zu widerstehen vermochte. Bodo Henke ist einer, der die Frauen lieb hat. Und während jeder puritanische Mucker ob der äußerst freizügigen Kunst Zeter und Mordio kreischen würde – Bodo Henke verwandelt eine alte Industriehalle in einen Musentempel, in einen attischen Hain voller Sehnsucht, Lust und Leben. Der Tausendsassa Henke ist in vielen Künsten erfahren, er schnitzt das Holz, manchmal ein wenig nur, ganz bisschen, man sieht es kaum... doch er, er sieht.
Er sieht schon den Ansatz, das Verborgene, das Geheimnis, das geoffenbart werden will. Ein Blick genügt ihm und Henke erkennt, was die Natur ihm schon geschaffen hat: Ist es nur eine Astgabel, oder ist es eine Tänzerin aus der Palucca-Schule, eine im Spagat über die Bühne springende Ballerina? | | Weiterlesen... | |
| Kultur | | Autor: Madelaine Böhm | | Mittwoch, den 16. Mai 2012 um 12:10 Uhr | Nur noch zwei Vorstellungen am kommenden Wochenende und das Kulturfestival ist leider schon vorbei Foto: Michael L. HübnerAber jetzt freuen wir uns erst einmal auf die Wiederholung des Live-Hörspiels „Ist doch sowieso alles bekloppt" am Freitag im Bürgerhaus Hohenstücken und am Samstag im Paulikloster, jeweils um 19.30 Uhr.
Wer es schon einmal gesehen hat, ist dennoch herzlich eingeladen. Selbstverwirklichung. Ja, das ist ein Thema mit dem jeder sich mehr als nur einmal, auseinandersetzt. Vielleicht auch sein Leben lang. Zu diesem umfassenden Thema haben alle Schauspieler ihre eigenen Erfahrungen eingebracht und verarbeitet. Man selbst fühlt sich dadurch sofort verstanden und als ein Teil. Das Schönste ist allerdings der Dialog mit Schauspielern und Autor im Anschluss der Veranstaltung. Schön war auch die letze Vorstellung mit der Band NIKAYA. Die Atmosphäre und der Klang in diesen historischen Gemäuern des Pauli-Klosters am Samstag waren wirklich wunderschön. Die kleine Tour mit unserem Live-Hörspiel begann im Dezember 2011 in der Galerie Gusdaf, in der wir mehrere Monate das Stück probten. Lieben Dank, man kann es nicht oft genug sagen, für Probenräume und Bühnen. „Es wird schon einen Grund haben" dass uns das Leben aufeinander gewürfelt hat. Und nicht vergessen: Oma hat immer gesagt: „Junge, die Frauen wirst du sowieso nie verstehen, also versuch's erst gar nicht." | | Kultur | | Autor: Madelaine Böhm | | Freitag, den 11. Mai 2012 um 10:39 Uhr | Live-Hörspiels „Es wird schon einen Grund haben" mit Live-Musik der Brandenburger Band NIKAYA- heute Abend (19.30 Uhr) im PauliklosterDas erste Wochenende mit diversen Lesungen und einer Hörspielpremiere ist nun vorüber. Ungefähr 100 Brandenburger teilten die wunderbare Atmosphäre, die bei jeder Veranstaltung zu spüren war. In der Galerie „Gusdaf" saßen am Freitag Künstler und Publikum noch lange nach der Premiere beisammen. Sie unterhielten sich über Selbstverwirklichung und tauschten ihre Erfahrungen aus. Sehenswert ist auch die Galerie selbst. Wer noch nicht da war, sollte die Gelegenheit am Samstag wahrnehmen, bevor man ab dem 31.06. vor verschlossener Tür steht. | | Weiterlesen... | | Kultur | | Autor: Marco Petig | | Dienstag, den 08. Mai 2012 um 18:00 Uhr | "Vater" der Sommermusiken, KMD Matthias Passauer, sagt leise "Auf Wiedersehen" KMD Matthias Passauer Foto: ArchivSeit 55 Jahren wird mittwochs zu einem Konzert in den Dom eingeladen. Waren die „Sommermusiken" in den ersten Jahren nur auf die beiden Sommermonate Juli und August begrenzt, hat es sich in der letzten Zeit zu einer guten Tradition entwickelt, Ende Mai zu beginnen und Ende September die Reihe zu beenden.
"So haben in nunmehr 55 Jahren ganz sicher mehr als eintausend Konzerte stattgefunden. Natürlich, ´reine´ Orgelkonzerte, Konzerte mit Orgel PLUS, also mit Trompete, Posaune, Horn, Blechbläserensembles, Pauken, Streichinstrumente, Gesangsstimmen; aber auch viele Konzerte ohne die große Orgel, Chorkonzerte, Orchesterkonzerte, die großen Oratorien mit unserem Domchor, dem 'Brandenburger Kantatenkreis´, Kammermusiken in der Krypta oder auf dem Hohen Chor, mitreißende Musik mit 'Jacaranda´ und 'Patchwork´, Sinfonien von Beethoven, Brahms und Dvorak, einzigartige Stille bei nur einer Flöte oder Violoncello solo", wie KMD Matthias Passauer in einer Mitteilung auf Hinblick der kommenden Sommermusiken im Dom Zu Brandenburg 2012 verwies. Passauer betont weiter: "Lang ist die Liste der Mitwirkenden, die den Dom mit Ihrer Kunst zum Klingen gebracht haben. Gäste aus ganz Europa, aus den USA, Mittelamerika und Südamerika, aus Australien und Asien; verschiedene Sprachen, Werke aus 9 Jahrhunderten, ganz verschiedene Musikstile – ein buntes, ein sehr reiches Programm. Und natürlich wollen alle Gäste möglichst gleich im nächsten Musiksommer wieder im Dom zu Gast sein. Aber das wird zunehmend schwierig, wird doch auch die Liste der „Wartenden", die noch nie hier musiziert haben, immer länger." | | Weiterlesen... | | Kultur | | Autor: Christin Reek | | Montag, den 30. April 2012 um 00:17 Uhr | An diesem Sonntag besuchten zahlreiche Fans und Volksmusikliebhaber das 20. Bühnenjubiläum der Randfichten im Stahlpalast Randfichten Live im StahlpalastSamstag gastierten Sie in Rostock und die Reise führte Sie am gestrigen Sonntag in unsere Havelstadt. Zu den beliebtesten Songs wie dem „Holzmichl", „steig ei, steig ei, mir fahrn in de Tschechei" und dem aktuellen Song „du kleine Fliege" wurde geklatscht und getanzt.
Das Kurzinterview mit Thomas Lauterbach von den Randfichten führte Christin Reek für havelstadt-brandenburg.de. Lebt denn der alte Holzmichl noch? T. Lauterbach: „Der wird niemals sterben!" | | Weiterlesen... | | Kultur | | Autor: Marco Petig | | Freitag, den 30. März 2012 um 10:42 Uhr | Das Archäologische Landesmuseum zeigt mit Sonderausstellung „1636" die letzte Schlacht bei Wittstock – heute Eröffnung Schlacht von Wittstock. Kupferstich auf einem französischen Flugblatt von 1636 © Riksarkivet StockholmKulturelles Highlight der Stadt Brandenburg an der Havel ist im Jahr 2012 die große Sonderausstellung „1636 — ihre letzte Schlacht", die vom 31. März bis 9. September im Archäologischen Landesmuseum Brandenburg präsentiert wird. Auf über 800 m² erzählen Goldschätze, originale Waffen und sogar die Soldaten selbst von den unruhigen Zeiten des Dreißigjährigen Krieges, als Deutsche gegen Schweden kämpften. Spektakulärer Ausgangspunkt der Ausstellung ist der Fund des bislang größten bekannten Massengrabes des Dreißigjährigen Krieges. Es wurde auf dem historischen Schlachtfeld am Scharfenberg bei Wittstock/Dosse im Nordwesten des Landes Brandenburg entdeckt.
Das Grab und seine geschichtsträchtige Umgebung zogen sofort großes Forscherinteresse auf sich. Zahlreiche Wissenschaftler verschiedener Disziplinen untersuchten die Skelette und das Schlachtfeld, so dass ein umfassendes Bild der Geschehnisse des 4. Oktober 1636 entstand. Eingebettet in den historischen Kontext beleuchten archäologische und naturwissenschaftliche Erkenntnisse sowie zahlreiche Exponate das 17. Jahrhundert aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel: aus dem der einfachen Bevölkerung. Wer waren die Menschen hinter den berühmten Feldherren Wallenstein, Tilly und König Gustav II. Adolf? | | Weiterlesen... | | Kultur | | Autor: Marco Petig | | Dienstag, den 20. März 2012 um 23:17 Uhr | In Kooperation mit dem Literaturfestival Berlin führte das Brandenburger Theater eine Lesung, aus Solidarität mit dem seit drei Jahren durch die chinesische Regierung inhaftierten Autor und Bürgerrechtler Liu Xiaobo, durch Verwaistes Foyer: Das allgemeine Interesse der Brandenburger hielt sich sehr in Grenzen - den Ruf der Akteure gefolgt sind nur eine gute Handvoll Havelstädter.Vor drei Jahren wurde Liu aus seiner Wohnung in Peking (China) abgeholt und inhaftiert. Über ein Jahr lang musste er auf eine Entscheidung des Gerichts warten; für sein Vergehen - „Anstachelung zur Subversion gegen die Staatsmacht" – verurteilte man ihn zu elf Jahren Gefängnis (bis 2020). Nach der Ankündigung, dass Liu den Friedensnobelpreis erhalten würde (2010), stellten die Behörden seine Frau, die Dichterin und Fotografin Liu Xia, unter strikten Hausarrest. Seit dem 18. Oktober 2010 ist sie verschwunden. Sie wurde weder privat noch öffentlich gesehen und ist weder telefonisch noch via Internet erreichbar, wie es heißt.
Der Bürgerrechtler Liu Xiaobo war vor seiner letzten Festnahme 2008 drei Mal in Haft. Von 1996 bis 1999 musste er an einem Programm der „Umerziehung durch Zwangsarbeit" teilnehmen. Viele seiner Gedichte entstanden im Gefängnis. Zwei seiner Gedichten wurden am Dienstagabend unter anderem die Brandenburger Leser Ingeborg Arlt, Martin Bauch, Sebastian Hocke sowie Heike Katzwinkel, Cornelia Stabrodt und Andreas Walz stellvertretend vorgetragen. Zu den einzelnen Textvorträgen wurden von Daniel Wandke (Brandenburger Theater) arrangierte elektroakustische Musikstücke mit der Stimme des Friedensnobelpreisträgers eingespielt. | | Weiterlesen... | | Kultur | | Autor: Marco Petig | | Dienstag, den 13. März 2012 um 01:29 Uhr | Moderator und Sänger Marco Lessentin: "Weiter auf Nr. 1 dank Euch" Marco Lessentin Foto: Archiv"Viele E-Mails und viele Anregungen zur Unterstützung bzw. zum Voten für meinen Titel 'Ein Leben lang mit Dir' habe ich Euch zugesendet. Viele von Euch haben mich immer wieder toll unterstützt. Dafür möchte ich Euch allen noch einmal Danke sagen", schreibt Brandenburgs Moderator und "Sänger" Marco Lessentin in seiner Dankes-Mail zum großen "Erfolg" seines Titels "Ein Leben lang mit Dir", den Lessentin Mitte 2011 der Öffentlichkeit erstmals vorstellte.
Laut Lessentin seien seine beiden Songs "Ein Leben lang mit Dir" und "Ich liebe Dich" durch große Unterstützung bis auf Platz 1 der Hörercharts gelangt. "Diese Woche belegt 'Ein Leben lang mit Dir' beim 'Dancefoxradio´ Platz 1, bei 'Discofoxhimmel´ Platz 6, bei 'Angelfoxradio´ Platz 6 und in den 'Webradio Music Charts´ Platz 11. Bei Radio Schlagertempel ist mein Song bei den Neuvorstellungen", verweist Lessentin stolz und fügt hinzu: "Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mich weiter unterstützen würdet und für 'Ein Leben lang mit Dir´ votiertet, würdet". | | Weiterlesen... | | Kultur | | Autor: Marco Petig | | Sonntag, den 11. März 2012 um 23:55 Uhr | Kulturverein schaut auf eine programmreiche Saison 2012 in der Kirche Meßdunk und sucht desweilen nach Mitstreitern Kirche Meßdunk Foto: ArchivEs ist nunmehr das 19. Jahr, in dem in der kleinen Kirche in Meßdunk (11 km südlich der Stadt Brandenburg an der Havel als Ortsteil von Reckahn in der Großgemeinde Kloster Lehnin) JUSTkultur ein kulturelles Programm anbietet. "Nachdem die Besucherzahlen sich in den letzten drei Jahren auf einem erfreulich guten Niveau stabilisieren konnten, blicken wir gespannt auf dieses Jahr, in dem wir insgesamt sieben Veranstaltungen anbieten werden. Wie (fast) immer, beginnen wir an Ostern, genauer am Ostersamstag, mit unserem Veranstaltungsjahr. Der letzte Termin ist am 30. September, dem einzigen Sonntagstermin ", wie Joachim Köhler von JUSTkultur mitteilte.
Dabei kommen gute Bekannte wie Holler & Wendel (18. Mai) oder Peer Orxon (11. August) zur Kirche Meßdunk. Dennoch überwiegen neue Gesichter, die noch nicht in Meßdunk waren, wie Pit Kyas aus Leipzig (Ostersamstag) sowie Thilo Martinho (Anfang Juli). Einen Kreisler-Abend wird es Anfang September mit Künstlern aus Brandenburg geben. Ein weiteres Kontinuum in Zusammenarbeit mit dem Brandenburger Theater im Rahmen der Reihe "In Gärten gelesen" wird es Mitte Juni wiederum mit Marion Wiegmann geben. | | Weiterlesen... | |
|