Autor: Marco Petig
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Mittwoch, den 28. April 2010 um 12:54 Uhr
Fielmann AG stiftet Stadtmuseum Gemälde aus dem 19. Jahrhundert
Gemälde des aus Brandenburg stammenden Malers Ferdinand Kiesling (1810-1882) ist im Frey-Haus zu besichtigen
Am Mittwochmittag überreichte Jürgen Ostwald, Kunstbeauftragter der Fielmann AG, zusammen mit der Regionalleiterin der Fielmann AG, Kerstin Neizel, an den Stadtmuseumsdirektor Dr. Hans-Georg Kohnke ein Gemälde aus dem 19. Jahrhundert. Seit Jahren unterstützt der Brillenherstellerkonzern die Havelstadt mit Sponsorings, wie die traditionelle Weihnachtstanne auf dem Neustadt Markt sowie auch das Stadtmuseum im Frey-Haus. Das Landschaftsgemälde, das sich Kohnke von der Fielmann AG gewünscht hatte, stammt von dem Maler Ferdinand Kiesling. Der Maler wurde vor 200 Jahren, am 08. August 1810, in Brandenburg an der Havel als Sohn eines Chausseebauinspektors geboren und besuchte die Brandenburger Stadtschule. Er studierte 1833 bis 1838 an der Düsseldorfer Kunstakademie unter dem Landschaftsmaler Wilhelm Schirmer und debütierte 1836 auf der Akademischen Kunstausstellung in Berlin mit sieben Arbeiten. Der Landschaft blieb auch Kiesling lebenslang treu.
Kohnke nahm mit großer Freude die Spende zusammen mit Stadtchefin Dr. Dietlind Tiemann mit einem Rahmen aus der II. Rokokozeit dankend entgegen. Der Stadtmuseumsdirektor verwies, dass das Gemälde einen sehr guten Platz in seinen Museum für die Brandenburger finden wird. Zuerst soll das Gemälde aber von Spezialisten auf eventuelle Schäden bzw. Sicherungsmaßnahmen untersucht werden. Das Gemälde wurde über eine Kunstaktion von Jürgen Ostwald für einen guten Preis (den genauen Aktionsbetrag wollte Ostwald nicht nennen) ersteigert.

Jürgen Ostwald erklärt der Stadtchefin Einzelheiten zum Gemälde
