Autor: anett lamberty & marco petig
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Sonntag, den 08. Februar 2009 um 20:57 Uhr
Eine Reise durch die Zeiten und Welten mit dem BKC
Der Brandenburger Karnevalsclub BKC 1964 befindet sich gerade in seiner Blüte – am letzten Wochenende begann der BKC mit seinen Prunksitzungen. Im ausverkauften "Großen Saal" des Brandenburger Theaters verfolgten die Narren aus Brandenburg und Umgebung das bunte und sehr vielseitige Programm des BKC. Mittels Büttenreden, Gardetänzen und einzigartigen Darbietungen wurde das närrische Publikum in eine Zeitreise von „Fred Feuerstein“, über Vampire, bis hin zu "Tarzan" versetzt. Die Shows waren so realistisch und hautnah, dass jeder glauben musste, nicht beim BKC im Brandenburger Theater zu sein, sondern einem großen Musical beizuwohnen. Besondere Aufmerksamkeit galt der Show der Vampire, die vom Landesmeister 2009 des Landes Brandenburg, mit großer Professionalität dargeboten wurde.
Der BKC hat in seiner diesjährigen 45. Saison noch „lange nicht den Kanal voll“, wie er ganz groß auf seine Fahne schrieb. So wurden die einzelnen Bütten mit Themen aus der Bundes-, Landes- und Stadtpolitik so bestückt, dass fast jeder Politiker sein "Fett weg bekam". Wolfgang Brust, alias „Der Rentner“, fragte, was und wie auf einmal nach der Kommunalwahl im letzten Jahr, die so genante „Zählgemeinschaft“ der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Brandenburg an der Havel zu Stande kam, ohne das er sie auf seinen Stimmzetteln gesichtet hatte.
Seine letzte Karnevalssaison hat, der seit mehreren Jahren als „Der Lange vom BKC“ bekannte, Christian Ostermann. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge beendete Christian seine Bütt am Samstag, wo er mitteilte, dass er in der kommenden Saison bei der Bundeswehrmarine seinen Dienst absolvieren wird. „Der Lange vom BKC“, der seinen Vater Fred Ostermann immer sehr gerne auf die Schippe nahm, konnte es auch in seiner letzen Bütt nicht lassen: „Mein Vater kann ohne einen Einkaufszettel einkaufen gehen und 13 Sachen mitbringen. 12 Eier und eine Flasche Korn.“
Feuchtfröhlich ging es bei den „Handwerkern des BKC“ zu. Wolfgang Brust und Olaf Müller nahmen die Stadtpolitik bei einem Feierabendbier unter die Lupe. So fragten sich die Handwerker, ob es noch eine Weihnachtsmannparade 2010 in der Havelstadt geben wird, wenn das St.-Annen-Center eröffnet hat. Die Frage wurde mit zweifeln beantwortet, da es sich nicht mehr lohnen würde, wenn die bisher in der Steinstraße ansässigen Einzelhändler in das St.-Annen-Center umgezogen sind. Einen neuen Ort haben die beiden auch schon parat, das Brandenburger Einkaufszentrum Wust.



Die Landessieger 2009 als Vampire
Bis zum Aschermittwoch lebt der Karneval beim Brandenburger Karnevalsclub BKC 1964 noch hoch auf. Wer noch eine der Veranstaltungen miterleben möchte, kann noch Restkarten beim BKC erwerben.
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