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    Autor: Marco Petig
  | Mittwoch, den 25. August 2010 um 17:14 Uhr

Citynews

Sind Fischer Mörder oder sind Pelzträger Tierquäler?

"Tierschutzverein" PETA protestiert unter dem Motto „Sommer – keine Ferienzeit für Tiere auf Pelzfarmen“ / Brandenburger Diskothekenchef und Vorsitzender des Brandenburger Anglervereins hielt mir einer Einmannaktion dagegen

tmb__MG_5520_0016Für eine Stunde hatte der "Tierschutzverein" PETA mit einer kleinen blutigen Aktion auf sich aufmerksam gemacht. Der Grund war, so der Verein, dass Pelze mit Blut getränkt seien und die Tiere ohne Grund gequält würden. Eingepackt in dicken Pelz, mit Filmblut verschmiert und in einem Drahtkäfig gesetzt, saß die Aktivistin Bianka Schmidt mit einem kleinen Zettel ausgestattet – auf dem ein Hinweis zur Homepage der PETA stand - eine Stunde auf dem Neustadt Markt in Brandenburg an der Havel.

 

 

tmb__MG_5505_0003Zur gleichen Zeit gesinnte sich der Chef einer Brandenburger Discothek und gleichzeitig auch Vereinsvorsitzender eines Brandenburger Angelverein, Daniel Müller, zum Geschehen. Mit zwei schnell gefertigten Schildern aus Pappe wollte Müller auf die Aussagen der PETA „Dein Papa ist ein Mörder“ aufmerksam machen wollen. Die Aussage soll, so die PETA, auf das „unsägliche Töten von Fischen in Flüsse, Seen oder Meeren“ hinwiesen. Als Angler kann Müller den Standpunkt nicht verstehen. Wobei die Flyer mit der Aufschrift „Dein Papa ist, ein Mörder“ an Jugendlichen an Schulen vertrieben würde. Nur blieb Müller mit dem Standpunkt alleine. Er konnt in der schnell keine „Anhänger“ bewegen.

Während der Aktion von beiden Seiten blieb die Anteilnahme der vorbeilaufenden Brandenburg aus. Einige der Passanten bezeichneten die „Pelzaktion“ der PETA als „geschmacklos“ oder  „das hier sinnlos sei und mann sich bei den oberen Politikern Gehör verschaffen müsse“.

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Die PETA setze sich bundesweit unter anderem für den „totalen Tierschutz“ ein - humanen Umgang mit Tieren ein. Auch, wenn zu dieser Zeit ein Hund der Aktivisten in einem PKW mit leicht geöffneten Scheiben auf der Rückbank auf seine Herrchen warten musste. Auf Anfrage von Havelstadt.de, ob dass auch human sei? Wurde dieses mit einem „JA“ beantwortet: „Die Temperaturen seien nicht so hoch und er würde ja nur eine halbe Stunde auf uns warten“ – soviel zum Tierschutz.

Ihr Protest richtet sich gegen das Leiden von tausenden Tieren, die auf Pelzfarmen in ganz Deutschland dahinvegetieren.

 

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Tierschützer  - Tierschutz   |25-08-2010 20:42:33
Angler und Jäger sind keine Mörder, und PETA ist ein Tierschutzverein.

PETA ist eine Tierrechtsorganisation, die die gesamte Tierhaltung abschaffen will und die vegane Lebensweise in die Gesellschaft einführen will.

Für Peta sind Tiere den Menschen gleichzusetzen weil Tiere auch leiden empfinden können.

Dieses sektenhaftes Dogma wird unter dem Plakat Tierschutz verkauft, weil man Betroffenheit erzeugen will um die Menschen langsam zum eigentlichen Ziel zu führen.

Solche Aktionen sollen PETA nur in die Medien bringen, sie sollen Öffentlichkeit erzeugen und damit auch die Menschen zum Spenden verführen.

Herr Müller, klasse gemacht. Sie sind auch als Angler ein Tierschützer.
Ilse  - schlechtes Gewissen?   |26-08-2010 09:57:39
Was hat es denn bitteschön mit einer Sekte zu tun wenn PETA Tiere schützt?
Sind nicht die Angler die Sekte in dem sie die Entspannung töten- während der Fisch am Haken zappelt und erstickt, ausblutet und aufgeschnitten wird?
Und zu sagen Tiere zu töten wäre ethisch ist wohl die größte Dummheit die man von sich geben kann, aber was soll man auch von Anglern erwarten? Statt einem Gehirn haben sie meist einen dicken Bauch, da sie sich nicht viel bewegen.
Tierschützer  - Ethik   |26-08-2010 15:34:57
PETA will die Abschaffung der Tierhaltung und die Gleichbehaltung von Tieren mit Mneschen. Der Tierschutz will dem Einzelnen Tier helfen. PETA hat die vegane Lebensweise zum Zielerhoben und missioniert um dieses Ziel zu erreichen. Dieser Missiongdanken und die minimale Anhängergeschaft, geswehen an der Gesamtbevölkerung, macht PETA zur Sekte.

Tiere zu töten um sich zu ernähren ist ethisch vertretbar, weil dies moralisch von den meisten Menschen auf allen 5 Kontinenten gesehen wird und von diesen als moralisch angesehen wird.Solltest du ein anderes ethisches Verständnis haben ist das deine Sache, aber drücke das auch so aus und beleidige nicht die Mehrheit der Menschen auf dieser Welt.
Eckard Wendt  - Sinnloses Verbrechen an unschuldigen Mitgeschöpfen   |25-08-2010 23:16:41
Peta ist ein Tierrechtsverein. Wir Menschen sind alle verschieden. Warum soll es nicht welche geben, die Tiere nicht (aus-)nutzen (lassen) wollen? Richt ist, daß Peta immer wieder Mißstände offenlegt. Dafür gebührt den Aktivisten Dank. Auch Kommentar***reiber "Tierschützer" wurde zum Denken angeregt ... nachzudenken wäre aber allemal besser.
Mitgeschöpfe, die leben wollen wie "Tierschützer", Du und ich, nur der Mode wegen monatelang in enge Käfige einzusperren, um Profit aus ihrem Leiden und Tod zu S**gen, oder einsperren zu lassen, um die eigene Eitelkeit zu befriedigen, ist ethisch nicht zu vertreten. Aber einige Menschen gehen eben im wörtlichen Sinne über Leichen.
Tierschützer  - Peta   |26-08-2010 01:25:00
In einem hast du Recht. Peta ist ein Tierrechtsverein und hat mit Tierschutz nichts am Hut.

Peta hat mich schon zu Nachdenken angeregt und ich bin zu dem Ergebnis gekommen das PETA eine Sekte ist, die ihre Lebensweise auf andere übertragen will. Was die Ethik angeht. Warum soll es ethisch nicht vertretbar sein Tiere zu nutzen. Moral und Ethik ist die gesamte Summe der Verhaltensweisen der Gesellschaft. Da die Menschen Tiere nutzen, ist es also ethisch vertretbar. Sollten einzelne eine andere Auffassung haben, so ist das ihr gutes Recht, aber werft der Masse Mensch nicht unethisches Verhalten vor. Damit fängt Fanatismus an. Das war in der kath. Kirche, im Islam und auch bei den Nazis so.

Stellt euch also mit eurem Plakat irgendwo hin und belästigt die Leute nicht, die anders denken.

Sinnloses Verbrechen an unschuldigen Mitgeschöpfen? Quatsch
www.schnitzel-ist-out.de  - Tierquälerei   |26-08-2010 08:21:12
Ich danke PeTA dass sie sich für Tiere stark machen und versuchen die Menschen wachzurütteln. Tiere zu missbrauchen um sie in kleine Käfige zu sperren, ihnen jegliches Recht auf ein schönes Leben abzusprechen ist falsch und unethisch. Ganz besonders für die Mode absolut unnötig!! Die Tiere werden brutal getötet. Meistens LEBENDIG gehäutet. Jedem der soetwas einem Tier antut gehört bestraft und eingesperrt. Pelzträger sind für mich Menschen ohne Herz und Verstand.
Jenny  - Interessenskonflikt?   |26-08-2010 14:13:47
Was für ein schlechter Bericht. Hatte der Autor sich schuldig gefühlt? Hat Peta seine eigenen Interessen bedroht? Oder wie ist es zu erklären, dass er auf den Hund hinweist, der - oje oje - eine halbe Stunde im Auto warten musste? Das ist dieses typische Verhalten argumentloser Menschen, dem Gegner seine Glaubwürdigkeit zu nehmen, indem sie verzweifelt auf irgendwelche Unzulänglichkeiten hinweisen (so wie man Fleischesser nicht kritisieren darf, solange man noch beim Wasser trinken Einzeller tötet). Sorge um den Hund dürfte den Autor jedenfalls nicht zu seinen Zeilen bewogen haben. Den Raum hätte er besser für Informationen über Pelzproduktion und das kranke Treiben der Angler (man denke alleine an die Forderungen zum Kormoranabschuss, wenn das Leiden der Fische schon nicht interessiert!) nutzen können, aber das hätte natürlich ein bißchen Recherchearbeit erfordert.
Heffi  - Schlechter Bericht   |26-08-2010 15:10:32
Meine Güte, was für ein schlechter Bericht, da war ja ein wirklich lausiger "Journalist" am Werk. Allein schon das mit dem Hund ist doch lachhaft. Bei den aktuellen niedrigen Temperaturen, für so kurze Zeit und mit geöffnetem Fenster ist dies alles andere als Tierquälerei.

Aber was tagtäglich mit Fischen passiert, die bei lebendigem Leib beim Angeln ersticken, sowie mit sog. Pelztieren, die sieben Monate unter grausamsten Bedingungen und bei jeder Temperatur auf sog. Pelzfarmen in kleinsten Käfigen dahinvegetieren, ist nun wirklich massiv schlimmer. Da muss doch mal die Relativität stimmen.

Und mit einer Sekte hat Peta nun wirklich gar nix zu tun. Wer das behauptet, hat keinerlei Ahnung.

Ich finde die Aktion klasse und macht weiter so bei Peta! Die Welt und vor allem die Tiere brauchen Euch dringender denn je!
Beobachter  - guter Artikel?   |26-08-2010 15:26:36
Oh, ich bin der Meinung das das ein sehr guter Bericht ist. Es wurde auf die Aktion von Peta hingewiesen und auf die Aktion der Gegenseite. Es wurde auch daruf hingewiesen, dass beide Aktionen nicht das Interesse der Bevölkerung gewonnen hat.

Ebenso wurde darauf hingewiesen das ein Aktivist von PETA einen Hund besitzt, obwohl dieser Tierrechtverein jegliche Tierhaltung, auch von Blindenhunden, ablehnt. Damit hat der Autor auf eine Unstimmigkeit zwischen Sein und Wirklichkeit von PETA-Aktivisten hingewiesen. Das dieser Hund noch im Auto verbleiben musste, nachdem PETA den gesamten Sommer davor gewarnt hatt und eine Vielzahl von Menschen deswegen an den Pranger stellte, stellt die Wirklichkeit doch sehr gut heraus.

Die Argumentationslosigkeit liegt hier doch beim Vorschreiber, der plötzlich in Beleidigungen abgleitet, aber da ist schon normal bei Menschen, die nicht die Anerkennung von Andersdenkenden erfährt und sich deshalb selbst im Tun bestätigen muss.
Antonietta  - gegen Pelz und Angeln !!!   |26-08-2010 19:19:29
Schätzungsweise werden weltweit etwa 90 Mio. Tiere jedes Jahr für den Handel mit Pelzen getötet. Die sogenannten Pelztiere sterben qualvoll in Fallen oder werden - bis sie getötet werden - unter grausamen Bedingungen in Farmen gehalten, um ihre Felle zu Mänteln, Jacken oder Mützen zu verarbeiten. Für einen Pelzmantel sterben 40 - 60 Nerze, 10 - 20 Füchse oder Biber, 30 - 50 Waschbären, 6 - 10 Robben, 110 Eichhörnchen oder 130 - 200 Chinchillas oder...
Millionen Pelztiere - Waschbären, Füchse , Marder und viele andere Tierarten - geraten alljährlich in Fangeisen oder Schlingen von Fallenstellern. Dabei werden die Tiere keineswegs immer sofort getötet.
Das Fangeisen ist vielleicht die grausamste, jedoch nicht die einzige Fangmethode für Pelztiere. Für Tiere, die teilweise in Gewässern leben, werden auch die als human gepriesenen Unterwasser-Fallen eingesetzt, die nichts anderes sind als Erstickungsboxen. Die Tiere kämpfen bis zu 20 qualvolle Minuten um ihr Leben, bis sie verenden.

Angeln wird besonders mit Erholung und Naturliebe in Verbindung gebracht. Es bedeutet aber schlicht das Töten und Verletzen zahlloser Tiere. Allein in Deutschland haben mehr als zwei Millionen Menschen Spaß daran. Selbst Kinder und Jugendliche erhalten bereits eine Angelerlaubnis (Jugendangelschein). Angler und Jäger sind in allen ministeriellen und politischen Gremien vertreten und verfassen ihre Gesetze selbst.
Beobachter  - Nutzen der Tiere   |26-08-2010 20:08:52
Gut recherchierter Beitrag, aber am Grundatz für Lebensweise der meisten Menschen vorbei, denn Mensch ist nicht gleich Tier. Tiere können zum Nutzen von Menschen verwendet werden.
Angeln ist Erholung pur Richtig, es werden Tiere getötet um sie zu essen. Angeln ist eine sinnvolle, stressabbauende Tätigkeit und richtig, es sind mehr als 2 Millionen Menschen die in unserem Land Angeln und den Tod der Tiere so schmerzlos wie möglich machen.

Die Tierrchtler haben ihre Meinung und die anderen Menschen eine Andere.
Franziska  - fast zu rührend   |10-09-2010 23:29:56
Ist fast rührend, wie sich Parteien gegenseitig bemitleiden. Jeder mag Meeresfrüchte, einen Fisch auf dem Teller, einige mögen gerne Pelze tragen. Die Fischbestände, in Fischteichen, wird kontrolliert, Pelztiere werden seperat gezüchtet und gehalten, damit der Bestand, in der freien Natur, nicht reduziert wird. Wäre der Bedarf nicht vorhanden, ob Fisch oder Pelz, wäre die Zuchten überfällig, aber ein Bedarf ist vorhanden. Mag jeder darüber denken, wie er mag.

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