Autor: André Wirsing / MAZ
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Donnerstag, den 19. August 2010 um 13:39 Uhr
Grabungen an der Uferpromenade dauern länger
Grabungen laufen noch bis September, dann darf gebaut werden
Vor ein paar hundert Jahren haben unsere Vorfahren auch schon Überflüssiges entsorgt. Zum Beispiel verendete Rinder. Früher hieß die Abgabestation aber nicht Tierkörperbeseitigungsanstalt, sondern Abdecker, war aber genauso teuer. Auf die Verhältnisse umgerechnet. Also schachtete man eine Grube hinterm Haus und ließ die toten Tiere darin verschwinden.
So wurden sie nun auch von den Archäologen um Grabungsleiter Fabian Kausmann komplett vorgefunden. Das Team aus professionellen Gräbern und Archäologiestudenten beackert seit Wochen die Fläche der künftigen Promenade am Uferweg. Im Seitenstreifen werden zur Entwässerung Rigolen versenkt, die sammeln das Regenwasser in der Tiefe und geben es langsam in den Untergrund ab.
So wurden sie nun auch von den Archäologen um Grabungsleiter Fabian Kausmann komplett vorgefunden. Das Team aus professionellen Gräbern und Archäologiestudenten beackert seit Wochen die Fläche der künftigen Promenade am Uferweg. Im Seitenstreifen werden zur Entwässerung Rigolen versenkt, die sammeln das Regenwasser in der Tiefe und geben es langsam in den Untergrund ab.
So wurden sie nun auch von den Archäologen um Grabungsleiter Fabian Kausmann komplett vorgefunden. Das Team aus professionellen Gräbern und Archäologiestudenten beackert seit Wochen die Fläche der künftigen Promenade am Uferweg. Im Seitenstreifen werden zur Entwässerung Rigolen versenkt, die sammeln das Regenwasser in der Tiefe und geben es langsam in den Untergrund ab.
Bis September sind die Archäologen noch zu Gange, erst dann kann ungehindert gebaut werden. Die Fahrbahn aus Kleinpflaster wird 4,25 Meter breit, ist von der Neustädtischen Fischerstraße und von der Packhofstraße aus zu befahren, aber nicht zu durchfahren – das verhindert eine Pollerreihe. Auf Seiten der (neueren) Stadtmauer kommt ein 2,88 Meter breiter Mosaikpflasterweg mit Anschluss zu den Wegen im Uferpark, sagt Ute Wenzelewski vom Bauamt. 29 Parkplätze entstehen auf der Südseite der Fahrbahn. Der Geländesprung wird mit zwei Meter hohen Stützwinkeln aus Beton abgefangen, die werden aber noch begrünt. Zwischen den Parkplätzen gibt es zudem fünf grüne Inseln zum Auflockern. 360 000 Euro soll das Projekt kosten. „Noch ist im Bauablaufplan vorgesehen, dass alles Ende November fertig ist. Doch es kann auch Ende Dezember werden“, sagt Ute Wenzelewski.

Fotos: Marco Petig