Autor: Marco Petig
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Mittwoch, den 28. Juli 2010 um 20:58 Uhr
Marienbad: Saunaerweiterung im Wirtschaftsplan 2010 berücksichtigt
Die Brandenburger Saunafreunde werden ab 2012 einen veränderten Saunabereich im Brandenburger Marienbad in der Sprengelstraße vorfinden können

Dieses bestätigte am Mittwoch die Stadtverwaltung in einer kleinen Erklärung. Demzufolge soll der Entwurf von den Stadtverordneten in diesen Tagen durch die Verwaltung zugeleitet werden und Ende August in der kommenden Stadtverordnetenversammlung beraten werden. Verzögert hatte sich die Erstellung des Wirtschaftsplanentwurfes vor allem, weil „die Verwaltung an einer tragfähigen Lösung für die erforderliche Erweiterung des Saunabereiches arbeitete“.
Zur Verwaltungsentscheidung nimmt Oberbürgermeisterin Dietlind Tiemann (CDU) Stellung und erklärt: „Der Bedarf zur Erweiterung der Sauna ist gegeben. Das betrifft die Saunaräume und die Ruhezonen gleichermaßen. Allerdings müssen auch die engen finanziellen Spielräume der Stadt berücksichtigt werden“.
Der jetzt vorliegende Vorschlag sieht unter anderem vor, dass ein Teil der Investitionsmittel aus einer “Erhöhung des Kostendeckungsgrades bei Beibehaltung des bisherigen Betriebskostenzuschusses angespart wird“. Ob darüber hinaus auch Fördermittel zur Verfügung stehen, ist eher unwahrscheinlich. Die Verwaltung prüfe aber trotz Förderungsmöglichkeiten. Nach vorläufigen Berechnungen betragen die geplanten Nettobaukosten rund 283.000 Euro. „Die Detailplanungen sollen bei Akzeptanz des verfolgten Finanzierungsmodells durch die Saunanutzer im Jahr 2012 erfolgen. Die Baurealisierung ist für das Jahr 2013 eingeplant. Hierbei soll der laufende Saunabetrieb nicht gestört werden“, fügt die Stadtchefin hinzu.

Der jetzige Stand des Saunabereiches im Brandenburger Marienbad
In diesem Jahr besteht das Marienbad 10 Jahre. Seit der Eröffnung wurde als Erweiterung im Jahr 2004 die Überdachung des 50m-Beckens in Betrieb genommen. Das Konzept der Saunaerweiterung sieht den Neubau eines Ruhehauses mit angeschlossenem Kaminzimmer, die Neugestaltung der Außenflächen u. a. mit beheizten Wegen und Erweiterung des Sichtschutzes, die Schaffung einer Fläche für die Außengastronomie der Sauna und den Umbau eines alten Ruheraumes zu einer finnischen Sauna vor.

Grundriss des Brandenburger Marienbades Grafik: Verwaltuing