Autor: Marco Petig
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Freitag, den 04. Juni 2010 um 16:05 Uhr
Neues Blockheizkraftwerk dank des Bürgerfonds errichtet
Müller: StWB fördert verstärkt klima- und umweltfreundliche Energie
Umweltfreundlich und effektiv soll das neue Blockheizkraftwerk in der Warschauer Straße sein. So betonte Michael Schwarz, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Brandenburg GmbH bei der feierlichen Einweihung am Freitagnachmittag. Erst im Dezember hatte die Stadtwerke ein Blockheizkraftwerk in der Zauchestraße an das städtische Netz angeschlossen.
Mit Hilfe des von den Stadtwerke eingeführten Bürgerfonds konnte sie das neue Blockheizkraftwerk in einer Gesamthöhe von 1,8 Mio. Euro geschaffen werden. Die Stadtwerke hatten ihre Kunden eingeladen, sich an Projekten für Energieeffizienz und Klimaschutz in der Stadt Brandenburg an der Havel über einen Bürgerfonds zu beteiligen. „Diese innovative Idee war 2009 so erfolgreich, dass innerhalb von eineinhalb Monaten die 3-Millionen-Grenze des Bürgerfonds erreicht waren. Sie nutzten die Möglichkeit, mit eigenen Augen anzuschauen, was mit ihrem Geld passierte.

Auch musikalisch ging es bei der Einweihungsfeier zu: Kinder der Kita „Spieleparadies“ hatten extra ein kleines Umweltlied zur Einweihung getextet und vorgetragen. Zum krönenden Abschluss durften sie gemeinsam mit den beiden Geschäftsführern Uwe Müller und W.-Michael Schwarz den roten Knopf zur symbolischen Inbetriebnahme drücken.
Das Blockheizkraftwerk wird mit Erdgas betrieben. Dabei wird die Abwärme von Gasturbinen gleichzeitig für die Erzeugung von Fernwärme verwendet – die eingesetzte Energie wird sozusagen doppelt ausgenutzt und die Umwelt dadurch geschont.
„Das Blockheizkraftwerk in der Warschauer Straße ist ein nächster Meilenstein in unserer Strategie, mit der wir uns als Stadtwerke ganz gezielt und verstärkt für klimafreundliche Energieerzeugung einsetzen. Die Planungen für ein drittes Blockheizkraftwerk werden vorbereitet,“ berichtet W.-Michael Schwarz, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Brandenburg an der Havel GmbH.

Den ersten Blick zur Dübine konnten die Kinder der Brandenburger Kita im Arm vom W.-Michael Schwarz machen
Darüber hinaus planen die Stadtwerke weitere Projekte. Für eine Photovoltaikanlage in Kirchmöser läuft ein B-Planverfahren. Eine Biogasanlage soll ebenfalls entstehen.
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