Autor: Marco Petig |
Mittwoch, den 02. Juni 2010 um 12:05 Uhr CitynewsGrundsteinlegung: Baustart für Brandenburger "Paulibrücke"In Brandenburg an der Havel wurde am Mittwoch der Grundstein für eine neue und „wertvolle“ Brücke über den Stadtkanal gelegt „Ob Sanierung der einstigen Spielwarenfabrik und des Altstädtischen~Rathauses zur Konzentration der Stadtverwaltung im Zentrum, Umbau des Pauliklosters zum Landesmuseum oder Aufwertung prägender Großbauten im historischen Stadtkern: Seit 1991 wurde, dank Städtebauförderung von Land und Bund viel für die Attraktivität und Funktionalität der Brandenburger Mitte auf den Weg gebracht. 138 Millionen Euro flossen aus dem Programm bis dato in die drittgrößte Stadt des Landes, fast 40 Prozent (53 Millionen Euro) davon entfielen auf Projekte des städtebaulichen Denkmalschutzes“ fügte Staatssekretär Rainer Bretschneider zur Grundsteinlegung hinzu..
Bretschneider verfolgt die Umsetzung der langfristig angelegten Stadtentwicklungsstrategie seit Jahren mit Spannung und kam auch gerne persönlich zum Bauauftakt an den Stadtkanal: "In der Stadt Brandenburg zeigt sich beispielhaft, wie verantwortungsbewusste Denkmalförderung nicht nur auf den Erhalt geschichtlich bedeutender Substanz, sondern auch auf die Entwicklung wirtschaftlicher und kultureller Potenziale abzielen kann. In diesem Zusammenhang bin ich glücklich über den bevorstehenden Brückenschlag. Die Paulibrücke schafft nicht nur eine attraktive Verbindung zwischen Bahnhof und Kloster, sondern passt sich architektonisch auch toll in das Stadtbild ein." Das 40-Meter lange und bis zu vier Meter breite Stahlrahmen-Bauwerk ist das Ergebnis eines begrenzt offenen Gestaltungswettbewerbes, den das Berliner Architekturbüro Hascher und Jehle in Zusammenarbeit mit den Ingenieuren Leonhardt, Andrä und Partner 2008 für sich entscheiden konnte. Der Laut Architekten-Entwurf "Brückenschlag auf mehreren Ebenen" ist mit 1,5 Millionen Euro Baukosten veranschlagt, wobei Bund und Land aus Mitteln des städtebaulichen Denkmalschutzes 1,2 Millionen Euro besteuern. Nach Auskunft der Brandenburger Stadtverwaltung als Baulastträgerin soll die neue Querung zwischen Sankt-Annen-Promenade und Jungfernstieg noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. In der Brandenburger Bevölkerung wird das neue Bauwerk, das eigentlich im Rahmen der bevorstehenden Bundesgartenschau Buga 2015 errichtet wird, mit Unverständlichkeit und als „unnötig“ bewertet. Es werden auch Laute laut, die sagen, dass man das Geld „lieber für andere sinnvolle Projekte, wie zum Beispiel in der Förderung der Jugend, den Ausbau der Brandenburger Schulen oder Kitas" verwenden soll, als „unnütz“ zuverbauen. Zwar haben die Stadtverordneten mit „großer Mehrheit“ für den Bau gestimmt und somit die städtischen Gelder freigegeben, trotzdem wird das Bauprojekt als „Verschwendung“ angesehen und bewertet.
Entwurf Die Haupt-Wegeführung verbindet den Hauptbahnhof direkt mit dem St.-Pauli-Kloster und im weiteren Verlauf mit der Brandenburger Innenstadt. Die orthogonale Querung des Stadtkanals stellt die Sichtbeziehung zum St.-Pauli-Kloster her, die Brückennutzer werden direkt auf das St.-Pauli-Kloster zugeführt. Die zweite grundlegende Entwurfsidee nimmt das Thema der in der Umgebung vorhandenen Mauern auf. Die Scheibenartige Elemente begleiten den Wegraum, lenken den Blick von Radfahrern und Fußgängern und dienen sowohl als tragende Bauteile der Brückenkonstruktion sowie als Brüstungselemente der Brücke. Bauwerksausbildung Im Bereich der großen Biegebeanspruchungen wird eine große Trägerhöhe ausgebildet. Das Hauptsystem entspricht einem Schrägstielrahmen, die Stützweiten betragen 2,60 / 30,70 / 7,20 m, die Gesamtlänge ergibt sich zu 40,50 m. Die Unterbauten und die angrenzenden Rampen werden in Stahlbeton ausgebildet. Um aufwendige Baugruben und Wasserhaltungsmaßnahmen zu vermeiden, sind die Unterkanten der Widerlager auf OK des Wasserspiegels angeordnet. Die Gründung der Hauptbrücke erfolgt in den anstehenden Sandschichten tief mittels Ortbetonbohrpfählen d=60 cm. Geländer, Absturzsicherung Belag Entwässerung Material, Farbgebung Montage Die Montage der Stahlkonstruktion auf dem beengten Baufeld ist wie folgt vorgesehen:
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Die künftige "Paulibrücke" kostet 1,4 Millionen Euro und soll im November fertig sein, dies verwies Brandenburgs Oberbürgermeisterin Dr. Dietlind Tiemann (CDU) in ihrer Rede. Sie führe vom Bahnhofsgelände direkt zum St.-Pauli-Kloster in der Innenstadt. Mit der neuen Brücke sollen laut Tiemann möglichst viele Besucher und Einwohner der Stadt animiert werden, zu Fuß oder mit dem Rad in die City zu kommen.













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