| Brandenburger Theater | | Autor: Marco Petig | | Montag, den 14. Mai 2012 um 15:18 Uhr | Spuk und Grusel in Brandenburg, um Brandenburg und um Brandenburg herum Foto: BT„Es rumort im Jagdschloss Grunewald um Mitternacht, vom Keller bis zum Dach (...). Türen werden aufgerissen und zugeworfen, ohne dass man jemanden sieht (...).Tritte auf der Wendeltreppe. Manchmal erscheint sie selbst – die w e i ß e F r a u. Das ist der Geist der im Schloss von der Kurfürstin eingemauerten Sydow, der so schönen Gießerin, die Kurfürst Joachim II. zum Ehebruch anstiftete. Friedrich I. Kanzler Borgsdorf schmiss das Gespenst die Treppe hinunter, dem König Friedrich kündigte sie sein letztes Stündlein an – und es stimmte. Ein SS-Mann erschoss sich 1940, als er der weißen Frau ansichtig wurde ... Wer weiß, wer noch?"
So gruselige Geschichten, Gedichte und Lieder erwarten unsere hoffentlich nerven-starken Zuschauer am 20. Mai, an dem ja auch manchmal der Weltuntergang ist, oder ist dafür nicht erst der 30. Mai vorgemerkt? - Na, Sie werden es ja erleben. Hauptsache, Sie kommen am 20.! | | Weiterlesen... | | Brandenburger Theater | | Autor: Marco Petig | | Montag, den 14. Mai 2012 um 15:02 Uhr | Für Branchenkenner ist die neue CD „Was ihr wollt" schon die größte musikalische Überraschung des Jahres – nun kommt Gitte Haenning mit ihrem neuen Konzertprogramm live ins Brandenburger Theater Foto: Promo / BTMit „Was ihr wollt" begibt sich Gitte auf eine musikalische Reise quer durch die verschiedenen Genres ihrer langjährigen Karriere, mit wunderbaren Hits für die Jetztzeit und neuen starken Songs für die Zukunft. Die vielseitige Vokalistin hat ein enormes Repertoire vorzuweisen. Ihre großartige Band garantiert die perfekte Begleitung für das ambitionierte Programm mit vielen Neubearbeitungen bekannter Songs und anderen Lieblingsliedern der Künstlerin.
„Ich habe mal vor Jahren in einem Interview gesagt, dass ich mich wie einen Clown betrachte", erläutert Gitte ihr Selbstverständnis. „Ich halte diese Rolle für angemessen, da sie mir eine größere Bewegungsfreiheit in der bunten Palette des Lebens gestattet. Ich sehe das Leben als Ausdruck von Tragik und Komik, nichts kommt näher an die Wirklichkeit heran. Genau das ist es, was der Clown ausdrückt. Es ist das befreite Lachen, wie auch die sanfte Melancholie, die die Wirklichkeit des Daseins abbildet." „Was ihr wollt" ist wie ein Spiegel dieser Aussage. | | Weiterlesen... | | Brandenburger Theater | | Autor: Marco Petig | | Montag, den 14. Mai 2012 um 14:53 Uhr | „Viva La Street"-„Es lebe die Straße" – Tour 2012 Foto: BTJimmy Kelly, vielen noch bekannt als stimmgewaltiges Mitglied der „Kelly Family", kehrt im Frühjahr 2012 mit neuem Programm "Viva La Street" auf die Bühne zurück. Nach dem riesigen Erfolg, der „My Hometown" Tour geht, Jimmy Kelly, wieder gemeinsam mit seiner Frau Meike (Akkordeon + Mandoline) und seiner Band (Fiddle, Banjo, Mundharmonika, Gitarre & Kontrabass u.v.m.) auf Tour durch Deutschland. Dabei werden sie wieder mit handgemachter Musik begeistern und die Zuschauer durch einen Abend voller Chansons, amerikanischen Bluegrass, spanischer & irischer Folklore aber auch eigenen Songs von Jimmy Kelly führen.
"Viva La Street" - "Es lebe die Straße" hat Kelly seine Tour 2012 benannt. Und er muss es ja wissen: Nach unzähligen Erfolgen, ausverkauften Stadien und Millionen Plattenverkäufen führte es ihn 2007 wieder zurück auf die Straße. Dort, wo der Erfolg vor über 35 Jahren für die Kelly Family angefangen hatte, musste Jimmy einen Neuanfang wagen – dieses Mal allein. Kelly dazu: "Nach einem exzessiven Leben mit allen persönlichen Höhen und Tiefen fand ich mich in einer Situation wieder, die mir erst einmal surreal vorkam. Oft spielte ich dort auf der Straße, wo wir noch vor ein paar Jahren die größten Stadien gefüllt hatten. Doch meine finanzielle Lage ließ es damals nicht zu, dass ich mich länger auf meinen Lorbeeren ausruhen konnte. Ich musste wieder neu lernen zu arbeiten. Und wie das Schicksal es so wollte, lehrte mich die Straße, wieder von vorne anzufangen." | | Weiterlesen... | | Brandenburger Theater | | Autor: Marco Petig | | Montag, den 07. Mai 2012 um 11:21 Uhr | Von Tennessee Williams / Deutsch von Helmar Harald Fischer Foto: BTBlanche Dubois hat sich immer „auf die Freundlichkeit Fremder verlassen" – und alles verloren, die Familienvilla, ihre Anstellung als Lehrerin, die Unschuld ihrer Jugend. Sie macht sich auf zu ihrer jüngeren Schwester Stella nach New Orleans, um dort vielleicht ein neues Leben zu beginnen. Doch Stellas proletarischer Mann Stanley beäugt die feinnervige Südstaatendiva mit Argwohn. Er hat keinen Sinn für ihre verfeinerte Lebensart und sieht durch ihren Standesdünkel sein junges Glück mit Stella in Gefahr.
Und Blanche versteht nicht, wie Stella zufrieden sein kann in diesem Unterschichtenleben, das nur aus Sinnlichkeit besteht. Je länger Blanche in dem bescheidenen Haus zu Besuch ist, desto deutlicher werden ihre Nervosität und ihr Hang zu Träumereien. Wie aus der Zeit gefallen, scheint sie nicht gerüstet zu sein für die Anforderungen und Ansprüche des modernen Lebens. Die häufige Flucht in Fantasiewelten ist längst lebensnotwendig für Blanches verletzte Seele geworden. Als sie Stanleys schüchternen Freund Mitch kennenlernt, klammert sie sich mit aller Macht an die Hoffnung, in ihm endlich eine schützende Heimat gefunden zu haben. Doch Stanley verweigert ihr das Recht auf poetische Lügen und zerrt mit erbarmungsloser Brutalität die dunklen Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit ans Licht. Ein letztes Mal erscheint ein Fremder, dem sie sich anvertraut. | | Weiterlesen... | | Brandenburger Theater | | Autor: Marco Petig | | Donnerstag, den 03. Mai 2012 um 10:21 Uhr | Konzert mit Manja Sabrowski (Sopran), Benjamin von Reiche (Tenor), Frank Jesko-Idler (Moderation) und Salonorchester Metropol Berlin Foto: BTDas Salonorchester Metropol Berlin und seine Gäste präsentieren Ihnen zum diesjährigen Muttertag (13. Mai ab 15 Uhr) im Großen Haus des Brandenburger Theaters die schönsten Melodien von Franz Léhar, Johann Strauß und Paul Lincke. Die Sopranistin Manja Sabrowski von der Komischen Oper Berlin verspricht Ihnen: „Meine Lippen, die küssen so heiß", singt vom Waldmägdelein Vilja, von „Schlössern, die im Monde liegen", fordert Sie auf: „Lass den Kopf nicht hängen" und verzaubert Sie, gemeinsam mit dem Tenor Benjamin von Reiche, in dem Duett „Lippen schweigen". Mit viel Charme und Esprit führt Frank Jesko-Idler durch das Programm.
Eintrittspreise: Kat I: 22 Euro / erm. 16 Euro, Kat II: 16 Euro / erm. 12 Euro | | Brandenburger Theater | | Autor: Marco Petig | | Montag, den 30. April 2012 um 11:28 Uhr | Märchenballett in der Choreographie von Inga Lehr-Ivanov / Für Kinder ab 5 Jahren Foto: BT„Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?". Diese Frage stellt die schöne Königin und Stiefmutter von Schneewittchen immer wieder ihrem magischen Spiegel. Als sie jedoch eines Tages die Antwort bekommt: "(...) aber Schneewittchen ist tausendmal schöner als ihr!", beschließt sie aus Eifersucht auf das schöne junge Mädchen, sich ihrer zu entledigen. Der beauftragte Jäger bekommt jedoch Mitleid mit der blutjungen Schönheit und schenkt ihr das Leben. Sie irrt durch den tiefen Wald und macht so manch sonderbare und auch Angst einflößende Begegnung. Hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen findet sie Unterschlupf. Die Gnade des Jägers bleibt jedoch nicht unentdeckt. Schnell wird der bösen Stiefmutter klar, dass Schneewittchen noch leben muss, da der Spiegel es ihr verrät. Mit List und Tücke schafft sie es, das Mädchen zu vergiften. Die Liebe eines Prinzen und ein glücklicher Zufall holen die schon tot Geglaubte jedoch in letzter Minute ins Leben zurück und führen doch zu einem Happy End (...).
| | Weiterlesen... | | Brandenburger Theater | | Autor: Marco Petig | | Montag, den 30. April 2012 um 11:17 Uhr | Nach den Büchern von Annet Rudolph und Nele Moost / Puppenstück mit Birgit Schuster vom Schnuppe-Figurentheater, Gingst, für Zuschauer ab 3 Jahren mit einer Spieldauer von ca. 45 Min. Foto: BTDer kleine Rabe Socke ist zwar manchmal ein bisschen frech und vorlaut, aber wie alle Kinder steckt er voller Energie und Neugier. Immer wieder kommt er auf die tollsten Ideen und zettelt so einige Geschichten an, die seinen Freunden riesigen Spaß machen. Manchmal gibt es aber auch Ärger, wie etwa, wenn Socke seinen Freunden mit schlauen Tricks ihr Lieblingsspielzeug abluchst. Jetzt hat er zwar sein Rabennest voller Schätze, aber wie soll er denn jetzt mit den Freunden spielen? Socke erkennt, dass es zwar blöd ist, alle eroberten Schätze zurückzugeben, aber es doch am allerblödesten ist, wenn man keine Freunde zum Spielen hat. Zusammen mit den Freunden sind viele Dinge schöner, aber manchmal auch ein bisschen schwierig. Da kann Socke nicht immer der Bestimmer sein, und außerdem sagen die Freunde, er muss sich benehmen. Aber was ist denn das eigentlich: Benehmen? Gut, dass der Dachs ihm ganz viele Tipps geben kann. Socke strengt sich an und überrascht die Freunde am Ende nicht nur mit gutem Benehmen, sondern auch mit tollen Ideen für die gemeinsame Party.
| | Weiterlesen... | | Brandenburger Theater | | Autor: Marco Petig | | Dienstag, den 24. April 2012 um 11:53 Uhr | Die Brandenburger Symphoniker auf „Abstecher" Foto: BTVor dem 7. Sinfoniekonzert am kommenden Wochenende sind die Brandenburger Symphoniker, auf Einladung der Kur- und Kongress - GmbH Bad Homburg von der Höhe, nach Hessen gereist. Am vergangenen Samstag, 21. April, gab das Orchester ein Konzert im dortigen Kurtheater im Rahmen der Reihe „Die Klassiker". Unter Leitung des Dirigenten Gernot Schulz und mit der bulgarischen Pianistin Galina Vracheva spielten sie vor gut besuchtem Saal Werke von Mozart, Haydn sowie Alfred Schnittkes originelles Werk „Moz-Art à la Haydn" mit den Brandenburger Solisten Andreas Preißer und Michael Yokas.
| | Weiterlesen... | | Brandenburger Theater | | Autor: Marco Petig | | Dienstag, den 24. April 2012 um 11:01 Uhr | Thomas Manns „Königliche Hoheit" / Es lesen Meike Finck, Michael Schrodt und Hans-Jochen Röhrig Musikalische Umrahmung: Eva Curth, Harfe Einführung: Prof. Knut Kiesant In einer kleinen Residenz wird Prinz Klaus Heinrich mit einem verkümmerten Arm geboren, einer „Hemmung", die eine schlimme Beeinträchtigung bei dessen späteren Repräsentationspflichten befürchten lässt. Aber Staatsminister Knobelsdorff erinnert an die Weissagung einer Zigeunerin, ein Fürst mit nur einer Hand werde dem Land „das größte Glück" bringen. Und Knobelsdorff soll recht behalten. Denn Klaus Heinrich heiratet als junger Prinz (bestärkt und geführt vom Staatsminister) die amerikanische Millionärstochter Imma Spoelmann und mit den Spoelmannschen Millionen kann das eigentlich ruinierte Fürstentum wieder auf die Beine kommen.
Thomas Manns liebenswürdiges, parodistisches „Lustspiel in Romanform" aus dem Jahre 1909 atmet das Wilhelminische Zeitalter. Die „Hemmung" Klaus Heinrichs ist eine Anspielung auf Wilhelm II., ebenso verweist der Name des konsequent die Staatsinteressen durchsetzenden Knobelsdorff auf Preußen – nur dass dort die segnenden amerikanischen Millionen ausblieben. „ (...) im Rittersaal. Dort war es, wo Herr von Knobelsdorff, im Kreis der Großherzog-lichen Familie, die Eheschließung vollzog. Nie, hörte man später, hätten seine Augenfältchen lebhafter gespielt, als während er Klaus Heinrich und Imma Spoelmann von Staats wegen zusammentat." Thomas Mann aus „Königliche Hoheit". | | Weiterlesen... | | Brandenburger Theater | | Autor: Marco Petig | | Mittwoch, den 18. April 2012 um 14:06 Uhr | Ein deutsches Märchen in drei Akten von Carl Zuckmayer Der Hauptmann seine Wache„Ein als Hauptmann verkleideter Mensch führte gestern eine von Tegel kommende Abteilung Soldaten nach dem Köpenicker Rathaus, ließ den Bürgermeister verhaften, beraubte die Gemeindekasse und fuhr in einer Droschke davon." So schrieben die Berliner Zeitungen im Oktober 1906.
Wer kennt sie nicht, die Geschichte des armen vorbestraften Schusters Voigt, der ohne Arbeit keinen Pass und ohne Pass keine Arbeit bekommt und sich vor Verzweiflung als hoher Militär ausgibt, um im Rathaus von Köpenick endlich ein Personaldokument zu ergattern. Die authentische Geschichte verarbeitete Carl Zuckmayer 1931 zu einer amüsanten Satire über deutschen Untertanengeist, Militärvergötterung, aber auch über den Witz des einfachen Mannes. | | Weiterlesen... | |
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