Autor: Marco Petig
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Montag, den 13. Februar 2012 um 18:01 Uhr
Kammerkonzert „... 37000 Jahre später"
Karten noch verfügbar
Foto: BTAusgehend von der musikalischen „Urbesetzung" Flöte und Schlagwerk begaben sich die Neue-Musik-Spezialisten Anna Friederike Potengowski und Georg-Wieland Wagner auf die Suche nach Wurzeln kulturellen Handelns und religiöser Motivation... bei Recherchen stießen sie auf die ältesten Flöten der Welt, paläolithische Flöten aus dem Geißenklösterle. Davon inspiriert beschlossen die beiden Musiker 2009 die Gründung des Ensembles "VentOs" [Wind und Knochen]; mit einem beeindruckenden Repertoire zeitgenössischer Kompositionen gastieren sie seither in Neue-Musik-Reihen und Festivals.
Im Programm des am kommenden Mittwoch stattfindenden Kammerkonzertes finden sich Kompositionen von C. R. Hirschfeld, G. W. Wagner, M. Daske und Blazej Dowlasz. Nicht zuletzt kehrt der Träger des Symphonikerpreises der 3. Brandenburger Biennale, Peter Helmut Lang, mit einer neuen Komposition auf das „Konzertpodium" im Brandenburger Theater zurück! Über sein Stück „Klangfügungen" schreibt die Flötistin Anna Potengowski: „ In dieser Komposition wird die altsteinzeitliche Schwanenknochenflöte, die gegenwärtig den ältesten bekannten Musikinstrumentenfund darstellt, gegenübergestellt mit dem wohl „neuesten Instrument" der heutigen Zeit: mit elektronischen Klängen von Tonband. Die im Tonband verwendeten Klänge basieren dabei teilweise auf Aufnahmen der Flöte, sind teilweise jedoch auch synthetisch erzeugt, oder Computer-Klänge, die den Flötenklang nachahmen. Die klangsinnliche Komposition stellt in einem nachdenklichen Tempo also auch die Frage nach der Echtheit oder Wahrheit einer solchen Fügung."
Beginn der Veranstaltung
Wann:
- Mittwoch, 15. Februar 2012
Wo:
- Foyer der Studiobühne im Brandenbuger Theater
Eintrittspreise: