Autor: Marco Petig
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Dienstag, den 10. Januar 2012 um 13:53 Uhr
Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi mit Libretto von Antonio Ghislanzoni und in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Foto: BTAIDA - ein packendes Operndrama zwischen ausgestellter Monumentalität und intimem psychologischen Kammerspiel. Im Stil der Grand Opéra und des Melodramma geht es um Liebe und Eifersucht, Patriotismus und Pflichtbewusstsein. AIDA begeisterte bereits bei der Uraufführung 1871 in Kairo das Publikum und ist seitdem zu einem der meistgespielten Werke der Opernliteratur geworden.
Aida, Tochter des äthiopischen Königs Amonasro, lebt unerkannt als Sklavin am Hof des ägyptischen Pharao, wohin sie im Verlauf kriegerischer Ereignisse verschleppt wurde. Als sie und der junge, aufstrebende Feldherr Radames sich ineinander verlieben, gerät Aida in einen tiefen Konflikt, den sie nicht auflösen kann. Denn Radames bereitet einen Feldzug vor, in dem er die Äthiopier vernichtend schlagen soll. Aida liebt also den Todfeind ihres Vaters, der ihre Heimat bedroht.
In dieser Situation gelingt es Aidas Vater, sie unbemerkt im Palast des Pharaos zu treffen. Er bringt seine Tochter dazu, Radames den Schlachtplan zu entlocken – in einem Gespräch, das er belauscht. Unschuldig zum Verräter geworden, übernimmt Radames die Verantwortung und wird zum Tode verurteilt. In der Gruft, in der er lebendig begraben werden soll, wartet Aida auf ihn. Die Lebenden gehen in den Tod als Siegel ihrer Liebe.
Giuseppe Verdis AIDA ist ein Bekenntniswerk, das gnadenlos mit Krieg und Machtgehabe abrechnet und Möglichkeiten zur Freiheit und Selbstbestimmung des Einzelnen thematisiert.
Musikalische Leitung: Evan Christ
Regie und Bühne: Ralf Nürnberger
Kostüme: Diana Pähler
Choreinstudierung: Christian Möbius
Dramaturgie: Bernhard Lenort
Musikalische Assistenz: Frank Bernard, Christian Georgi, Andreas Simon,
Peter Wingrich
Chorassistenz: Irene Berlin
Regieassistenz: Anna Lisa Canton
Besetzung:
Der König: Jörg Simon
Amneris: Marlene Lichtenberg
Aida: Gesine Forberger
Radamès: Jens Klaus Wilde
Ramfis: Ingo Witzke
Amonasro: Andreas Jäpel, Jacek Strauch
Ein Bote: Dirk Kleinke
Die erste Priesterin: Aneta Kolton, Cornelia Zink
Priester, Hauptleute, Volk: Damen und Herren des Opern- und Extrachores, Herren des Chores Cantica Istropolitana (Bratislava)
Sklavinnen und Sklaven: Damen und Herren des Opernchores,
Studenten der Hochschule Lausitz
Es spielen die Brandenburger Symphoniker
Eine Aufführung des Staatstheaters Cottbus
Freitag, 20. Januar 2012 um 19.30 Uhr
Sonntag, 22. Januar 2012 um 15.00 Uhr
Großes Haus
Eintrittspreise: 1. Kat.: 22,- € / 16,- €
2. Kat.: 16,- € / 12,- €